Inhalt: 

1. Vorwort 

2. Die  Räumlichkeiten 

3. Rahmenbedingungen 

4. Pädagogische  Arbeit  und  Grundsätze  meiner  Bildungsarbeit 

5. Beobachten  und  Dokumentieren 

6. Exemplarischer  Tagesablauf 

7. Eingewöhnung 

8. Zusammenarbeit  mit  den  Eltern 



1.Vorwort 

Das  vorliegende  Konzept  präsentiert  meine  Kindertagespflegestelle  mit  Erlaubnis  nach Paraph  43  SGB  VIII  und  ihr  Profil  für  die  Erziehungs-  und  Bildungsarbeit  mit  Kindern,  sowie der  Zusammenarbeit  mit  den  Eltern.  Dabei  orientiert  sich  meine  Arbeit  an  einem  Bild  vom Kind  als  kompetentes  Wesen  und  einer  Zusammenarbeit  mit  Eltern  im  partnerschaftlichen Miteinander. Ich  unterliege  als  Kindertagespflegeperson  (KTP)  Paragraph  22  SGB  VIII  -  Grundsätze  der Förderung,  sowie  Paragraph  8a  SGB  VIII  -  Schutzauftrag  bei  Kindeswohlgefährdung. 


2.  Die  Räumlichkeiten 

Die  Kindertagespflegeeinrichtung  befindet  sich  in  Losheim  am  See,  im  Ortsteil  Rissenthal  in einem  320qm  großem  Privathaus.  Für  die  Betreuung  des  Tageskinder  stehen  im Erdgeschoss  speziell  dafür  eingerichtete  Räume  zur  Verfügung  -  ein  Bewegungs-/  Ruhe-/ und  Schlafraum,  ein  Raum  mit  verschiedenen  Funktionsbereichen,  sowie  ein  Bad.  Eine Küche  befindet  sich  im  Obergeschoss.  Ein  10ar  Garten  bietet  viel  Platz  für  Bewegung  und Erkundung  der  Natur.  Ein  Spielplatz  in  unmittelbarer  Nähe  bietet  ebenfalls  Raum  für Bewegung  im  Freien. 


3.Rahmenbedingungen 

Ich  betreue  bis  zu  3  Kinder  gleichzeitig  im  Alter  von  0-3  Jahren. 

Die  regelmäßigen  Betreuungszeiten  sind  Montag  bis  Freitag  7.30-15Uhr.  


4. Pädagogische Arbeit und Grundsätze meiner Bildungsarbeit 

"Hilf mir es selbst zu tun, aber tu' es nicht für mich" Maria Montessori 

Meine Arbeit mit den Kindern richtet sich vor allem nach der Montessoripädagogik. Demnach sind Kinder Baumeister ihrer selbst, in ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten zu achten und als wertvolle Menschen anzusehen. Kinder können - und sollen aus ihrer eigenen Motivation heraus lernen; jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus und entscheidet weitgehend selbst, wann es was lernt bzw. dazu bereit ist - Kinder möchten von sich aus am Leben teilhaben. Die Rolle des Erwachsenen ist dabei die des Vorbildes und die des Beobachters des Kindes, um ihm so eine vorbereite Umgebung schaffen zu können, in der es aktuelle Interessen seiner Lebenswelt erkunden, erlernen und vertiefen kann, sowie eine Umgebung zu schaffen, die es zum Lernen anregt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Materialien nach Maria Montessori in der Freiarbeit. Diese haben einen hohen Aufforderungscharakter und ermöglichen die geistige Entwicklung über manuelle Tätigkeiten und Erfahrung mit den Sinnen. Sie sind nicht reizüberflutend und isolieren verschiedene wichtige Eigenschaften. Somit ist konzentriertes und effektives Lernen möglich ohne das Zutun eines Erwachsenen, allein aus der Kompetenz des Kindes heraus - "Hilf mir es selbst zu tun, aber tu' es nicht für mich"! 


Die Entwicklungsbereiche des Kindes 

-Sensorik 

-Motorik 

-soziale Entwicklung 

-emotionale Entwicklung und 

-kognitive Entwicklung 


und die sich daraus ergebenden Bildungsbereiche (nach dem Saarländischen Bildungsprogramm) 

-Körper, Bewegung, Gesundheit 

-Soziale und kulturelle Umwelt, Werteerziehung, religiöse Bildung

-Sprache und Schrift 

-Bildnerisches Gestalten 

-Musik 

-Mathematische Grunderfahrung, sowie 

-naturwissenschaftliche und technische Erfahrung 


finden in der Montessoripädagogik durch die vorbereitete Umgebung, die Materialien und die Teilhabe am täglichen Leben Raum. 


5. Beobachten und Dokumentieren 

Das Beobachten des Kindes gehört zu meiner täglichen Arbeit, um Entwickungsstände erfassen und aktuelle Lernthemen des Kindes erkennen zu können. Für jedes Kind werden in regelmäßigen Abständen  bzw. situationsorientiert Bildungs- und Lerngeschichten erstellt und in einem Portfolio gesammelt.  


6. Exemplarischer Tagesablauf 

7.30Uhr- 8.30 Uhr Bringzeit 

8.30Uhr gemeinsamer Morgenkreis 

8.45 Uhr gemeinsames Frühstück 

9 -12 Uhr Freispiel drinnen oder draussen

12 Uhr gemeinsames Mittagessen 

12.30 Ruhe-/ Schlafzeit 

bis 15 Uhr Freispiel drinnen oder draussen


7. Eingewöhnung 

Die Eingewöhnung eines neuen Kindes richtet sich nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. 


-3-tägige Grundphase - die Eltern besuchen mit dem Kind gemeinsam an drei aufeinanderfolgenden Tagen für je eine Stunde die Einrichtung, die KTP versucht über Spielangebote eine Beziehung zum Kind aufzubauen. 


-Erster Trennungsversuch - am 4. Tag versuchen die Eltern für kurze Zeit den Raum zu verlassen, während das Kind bei der KTP bleibt, bleiben aber in greifbarer Nähe. 


-Stabilisierungsphase - haben vorangegangene Versuche der Trennung funktioniert, werden die Trennungszeiten verlängert, ebenso versucht die KTP ab jetzt (anfangs im Beisein der Mutter) die Versorgung (z.B. Wickeln, Füttern) des Kindes zu übernehmen. oSchlussphase- die Mutter hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch noch rufbereit. 


Dies ist eine Orientierungsrichtlinie. Die einzelnen Phasen werden individuell an das Kind angepasst. In der Regel dauert eine Eingewöhung ca. 2-3 Wochen. 


8. Zusammenarbeit mit den Eltern 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern findet auf partnerschaftlicher Ebene statt. Die KTP versteht sich als erziehungsergänzende Einrichtung. Darum hat der stetige Austausch mit den Eltern einen hohen Stellenwert. 

Dieser findet auf verschiedenen Wegen statt: 

-Tür- und Angelgespräche 

-Elternbriefe 

-Übergabebuch 

-Elterngespräche 

-Elternabende 

-Gemeinsame Feste 

-Einsicht in Portfolio